Dr. Klaus Volkamer – Die Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes

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In dieser aktualisierten 4. Auflage seines erfolgreichen Standardwerkes stellt Klaus Volkamer eine feinstofflich erweiterte Physik vor, in der das heutige Weltbild der Naturwissenschaften als grobstofflich materieller Grenzfall erhalten bleibt.

Die so erweiterte Physik liefert zum Beispiel mit experimentell und theoretisch begründeten Aussagen die Basis für eine unbegrenzte und nachhaltige Gewinnung Freier Energie. Dies hat direkt zu entsprechenden und bereits technologisch erprobten Anwendungen geführt.

Lesen Sie, wie Dr. Volkamer in seiner über 30jährigen Forschung verblüffende Beweise der feinstofflichen Welt erbrachte.
Forschungsbereiche (u.a.):
. das Gewicht der Seele (Gewichtsschankungen bei schlafenden Menschen)
. erstaunliche Effekte bei Meditation, Geistheilung, Fernheilung, Aurachirurgie, Kontakt mit feinstofflichen Welten
. Verschränkung feinstofflicher Bewusstseinsfelder bei Menschen, Tieren
. Wirkung geistiger Kräfte auf scheinbar unbelebte Materie

Leseprobe:

Im Mittelpunkt dieses Buches steht der gelungene quantitative, experimentelle Nachweis und die zumindest ansatzweise theoretische Beschreibung einer bisher unbekannten, neuartigen und für das bloße Auge unsichtbaren Materie- und Energieform und die Charakterisierung einiger ihrer ungewöhnlichen Eigenschaften. Diese als „feinstofflich“ bezeichnete Materieart mit feldförmiger Struktur scheint allgegenwärtig alles zu durchdringen, sowohl die universelle Raum-Zeit-Geometrie als auch die normale grobstoffliche Materie. Sie gehört einer eigenen, sehr grundlegenden Kategorie von Materie an. Trotzdem ist sie von der modernen Physik bisher unentdeckt geblieben. Das mag daran liegen, weil die Elementarteilchenphysik, die sich ja mit der Frage des Ursprungs und des Aufbaus von Materie beschäftigt, sich einer Höchstenergiephysik zugewandt hat.

Ganz im Gegensatz hierzu gelingt der Nachweis der hier vorgestellten feinstofflichen Materie mit einer genau entgegengesetzten Methodik, einem extrem niederenergetischen Nachweisprinzip. Bei der Frage, ob und wie diese feinstoffliche, aber dennoch reale, weil wägbare Materie in das heutige Weltbild der Naturwissenschaften zu integrieren ist und welche Erweiterungen durch diese neu entdeckte Ebene von Feinstofflichkeit notwendig sind, werden tiefe und sehr alte Fragen zur Erkenntnis und Nutzung der „Natur“ angesprochen, die sich über Jahrtausende menschlicher Kulturgeschichte zurückverfolgen lassen und deren Beantwortung heute drängender ist denn je. In den folgenden Einleitungsabschnitten, also im ersten Kapitel, soll zunächst auf die schrittweise Entdeckung unsichtbarer Ebenen und Naturgesetze eingegangen werden. Ohne den immer wiederkehrenden forschenden Vorstoß des Menschen ins Unsichtbare und in Bereiche, die außerhalb des gerade vorherrschenden Paradigmas liegen, wäre unser derzeitiger zivilisatorisch kultureller Stand undenkbar.

Verbunden mit der „Ent-Deckung“ solcher dem bloßen Auge zunächst unsichtbarer und unbekannter Schöpfungsebenen folgte, nach (r)evolutionären Paradigmenerweiterungen des jeweiligen Weltbildes, meist auch eine sehr praktische Nutzanwendung dieser Schöpfungsebenen für den Einzelnen und die gesamte Menschheit. Sir Isaac Newton formulierte hierzu (Schröder 2000): „In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.“ Die im zweiten Kapitel dieses Buches vorgestellte Entdeckung einer neuen, dem Auge unsichtbaren, aber physikalisch realen Materie-und Energieform, deutet darauf hin, dass das derzeitige grobstofflich-materielle Paradigma, das die globale Gesellschaft der Menschen leitet, prinzipiell unvollständig ist. Um die Reichweite dieser Feststellung zu untermauern, wird etwas näher auf die Entdeckung, den Nachweis und die Eigenschaften der neuen feinstofflichen Materie-und Energieart eingegangen. Darüber hinaus tangiert die feinstoffliche Forschung aber auch Fragen zur 8 Theorie der Evolution und erdumspannender feinstofflicher Felder zum artspezifischen globalen Transport biologisch aktiver Information. Im dritten Kapitel werden biologisch/medizinische Konsequenzen aus der Entdeckung der neuen Materie-und Energieform und ihrer ungewöhnlichen Eigenschaften gezogen. Hierzu dienen etwa überraschende, feinstoffliche Experimentalbefunde zur Sinnesphysiologie des menschlichen und tierischen Sehens.

Es folgt im Anhang eine Beschreibung der Konsequenzen für das moderne materielle physikalische Paradigma und ein experimentell und theoretisch begründeter Ansatz zu seiner feinstofflichen Erweiterung. Das führt zu einer Neuformulierung der Raum- Zeit- Geometrie auf der Basis eines real existierenden, von Albert Einstein 1920 geforderten und von ihm über mehrere Jahrzehnte theoretisch gesuchten „relativistischen Äthers“. Daraus ergibt sich weiterhin ein feinstofflich erweiterter Strukturvorschlag für die bekannten materiellen Elementarteilchen. Aus diesem geometrischen, feinstofflich begründeten Ansatz lassen sich die grobstofflichen Elementarteilchen, die Spezielle Relativitätstheorie (SRT) und die Quantenmechanik (QM) direkt und quantitativ ableiten, ebenso wie eine Erklärung der Homöopathie und anderer Gedächtniseigenschaften der normalen Materie. Nur wenige Menschen sind bereit, die Vollständigkeit des heutigen materialistischen Weltbildes in Frage zu stellen, da etwa die Existenz einer realen Feinstofflichkeit generell negiert wird. Vielleicht erreicht das in diesem Buch vorgestellte neue, in vielerlei Sicht erweiterte Weltbild der realen Feinstofflichkeit eine wachsende Zahl interessierter Menschen, die bereit sind, über die bisherigen Grenzen der sichtbaren Grobstofflichkeit hinauszuschauen. 1.1 Die „Ent‑Deckung“ des Unsichtbaren, der Weg zum heutigen Paradigma.

Seit der Begründung der empirisch mathematischen Naturwissenschaften auf der Basis der klassischen Logik von Aristoteles (384–322 v.Chr.), unter anderem durch Fran‑ cis Bacon (1561–1626), Galileo Galilei (1564–1642) oder Johannes Kepler (1571–1630), und der Aufstellung der Axiome der klassischen Mechanik durch Isaac Newton (1643–1727) bestand und besteht „Wissenschaft“, sozusagen als fortgesetzter Prozess verlässlicher, objektiver „Wissens-Schaffung“, aus folgenden Schritten (Popper 1997): 1. Erkennen bisher unbekannter, unsichtbarer, kausaler Zusammenhänge und Naturgesetze. 2. Begriffliches Erfassen mit möglichst wenigen Grundannahmen mittels empirischer Daten. 3. Quantitatives theoretisch-mathematisches Beschreiben und Modellieren der Erkenntnisse. 4. Treffen von Vorhersagen aufgrund der Beschreibung und deren empirische Überprüfung. 9 Jede moderne Forschung bewegt sich damit, wie schematisch in Abbildung 1 skizziert, in einer dreigeteilten Struktur eines Kreisprozesses zur empirischen Erkenntnisgewinnung. subjektives Bewusstsein objektiver Forschungsbereich Informationsuss Sinne, Handlung Abbildung 1: Die komplementären Pole des „Subjektes“ und des „Objektes“ bilden zusammen mit einem Prozess der wechselseitigen Informationsvermittlung die moderne wissenschaftliche Methode der Wissensgewinnung und beinhalten gleichzeitig die reduktionistische Descartsche „kartesianische Trennung“ der Natur in „Subjektivität“ und „Objektivität“. Weiteres im Text. Zwei extrem entgegengesetzte, komplementäre Pole, nämlich Logik, Intuition und Erkenntnis als Instrumente menschlich subjektiven Bewusstseins, im Verein mit sinnlicher Beobachtungsgabe (mittels eines Informationsflusses), stehen empirischem Experimentieren im objektiven Bereich der Schöpfung gegenüber (Volkamer 1991). René Descartes (1596–1650) führte eine grundlegende Trennung zwischen Subjektivität und Objektivität ein. Die wiederholte Anwendung dieser „Wissenschaftsmethode“ auf unterschiedliche Schöpfungsebenen führte die Menschheit über die letzten Jahrhunderte vom scholastisch/dogmatisch geprägten Paradigma schrittweise zum modernen, empirisch begründeten Weltbild der Wissenschaft, wie das schematisch vereinfacht aus Abbildung 2 zu ersehen ist. Einige typische Größen bekannter Objekte und ihre Raum-Zeit-Skalen sind zur Veranschaulichung in dieser Abbildung angegeben. Der Paradigmen-Weg führte dabei immer wieder über die vorher gezogenen Paradigmengrenzen hinaus, zum vorher unsichtbar Unbekannten und damit zur stetigen Neuentdeckung naturgesetzlicher Zusammenhänge. Bei dieser fortgesetzten Suche ermöglichte die kreative Anfertigung von Messinstrumenten eine systematische Erweiterung der menschlichen Sinnesphysiologie und damit Erkenntnis.

Das kosmisch Unsichtbare: Bei der Erklärung der uns umgebenden kosmischen Objekte, der „Wandelsterne“, deren Bewegungen tagsüber durch die scheinbare Sonnenbewegung und nachts durch die Wanderung von Mond und Planeten mit bloßem Auge im Vergleich zum Sternenfirmament zu erkennen ist, ging schon der Grieche Aristarch von Samos (ca. 310–ca. 250 v.Chr.) vom heliozentrischen System aus. Nach ihm sollten die Erde und die Planeten um die im Mittelpunkt des Sonnensystems ruhende Sonne kreisen. Doch sein Wissen ging wieder verloren. Hipparch von Nikäa (ca.190–ca.125 v.Chr.) und schließlich Claudius Ptolemäus (ca. 85–ca.160 n.Chr.) begründeten das ptolemäische oder geozentrische System, nach dem sich das gesamte Sonnensystem um die als ruhend angenommene Erde bewegen sollte. 10 Erst zu Beginn der neuzeitlichen Astronomie setzte, eingeleitet durch Nikolaus Kopernikus (1473–1543) und andere, eine empirische Orientierung an Beobachtungswerten ein. Hierdurch begann man sich, zunächst noch zaghaft, wieder am heliozentrischen Weltbild zu orientieren, wie wir es heute aufgrund des entwickelten kinematischen Verständnisses als richtig ansehen (Bergmann 1961). Gestützt durch die empirischen und theoretisch- mathematischen Arbeiten, unter anderem von Tycho de Brahe (1546–1601), Johannes Kepler (1571–1630), Galileo Galilei (1564–1642) und schließlich Isaac Newton (1643–1727), bis hin zu Albert Einstein (1879–1955) wurden dabei schrittweise immer abstraktere Naturgesetzlichkeiten „ent-deckt“. Sie waren dem Auge zunächst völlig verborgen und sind das auch teilweise heute noch (Becker 1980). Das reicht bis hin zur mit dem bloßen Auge prinzipiell „unsichtbaren“ vierdimensionalen Raum- Zeit-Geometrie des gesamten Universums (Fischer 1997). Es erübrigt sich, auf weitere Details einzugehen, da diese hinlänglich bekannt sind. Das global Unsichtbare: Nicht nur bei kosmischen Fragen entzogen sich die Antworten der augenscheinlichen, direkten Wahrnehmung. Gleiches galt auch für die Fragen der Form der Erde oder der Gestalt und Anordnung der Kontinente und anderen Landmassen (siehe Punkt 2 in Abbildung 2). Praktisch jede der frühen Hochkulturen schien sich Gedanken über die Struktur ihres eigenen Landes gemacht zu haben, über die Lage ihrer Region auf der Erde und der Stellung der Erde im Universum. In den frühen ägyptischen Kulturen galt die Erde als eine Scheibe, in deren Mittelpunkt Ägypten lag (Delacampagne 1991).

Erst allmählich kam es aber unter den frühgriechischen Gelehrten und Philosophen doch zur Auffassung von der Kugelgestalt der Erde. Beweise hierfür waren zum Beispiel die Beobachtung von Schiffen bei ihrer Annäherung an die Küste oder die speziell von Aristoteles (384–322 v.Chr.) überlieferte Beobachtung, dass der bei einer Mondfinsternis auf den Mond fallende Erdschatten stets kreisförmig begrenzt ist. Erst im 15. Jahrhundert begann das eigentliche Zeitalter der „Ent-Deckung“ der damals unsichtbaren Struktur der Erde, nachdem das griechische Wissen über Arabien und Spanien den Weg ins Abendland gefunden hatte. Große Seefahrer wie Vasco da Gama (1469–1524), Christoph Kolumbus (1451–1506) sowie vor allem Fernao de Magalhaes (ca.1480–1521) und Juan Sebastian Elcano (ca. 1486–1526) oder Francis Drake (1540–1596) zeigten mit ihren ersten Weltumsegelungen empirisch, dass die Erde eine Kugelgestalt besitzt und dass die Weltmeere überall befahrbar sind. Satellitenbilder zeigen das heute jedermann direkt.

Das körperlich Unsichtbare: Die dritte in Abbildung 2 dargestellten „Ent- Deckungs“- Stufe bei dem Weg ins Unbekannte beinhaltet das zunächst „körperlich Unsichtbare“. Anatomische Studien betrieben im Altertum schon Herophilos und Erasistratos (ca. 300 v.Chr.). In der Neuzeit gilt Andreas Vesal (1514–1564) als der Begründer der modernen Anatomie. Wie nicht anders zu erwarten, ist auch auf diesen Gebieten des Lebendigen das „Unsichtbare“ schier unendlich filigran und vielschichtig ver- 11 Radius Universum nächste … … Galaxienhaufen nächste Galaxie Radius Milchstraße Galaxienzentrum nächste Sterne Radius Sonnensystem Abstand Erde-Sonne Sonnenradius Abstand Erde-Mond Erdradius, Nillänge ca. 500 km Mount Everest Größe Mensch Zentimeter Haar 0,01 cm Blutkörperchen Bakterien Viren DNS Molekülgrößen Radien der Atome typ. Atomkernradien klass. Elektronenradius kleinster nuklearer Wirkungsquerschnitt Planck-Skala Planck-Skala, kleinster Abstand und kleinste Zeitspanne der Raum-Zeit-Struktur mit höchster Dichte; Urspung des gesamten Universums im Urknall, Evolution des Universums seit dem Urknall in Raum und Zeit Grenzen des direkt Sichtbaren auf der Erde Alter des Universums Saurier Menschwerdung Pyramidenbau Jahrtausend Jahrhundert Jahr Stunde Sekunde Bereich chemischer Reaktionen bis 10-6 sek Licht-Quantensprung nukleare Ereignisse bis 10-23 sek Elementarteilchen und Raum-Zeit entstehen Planck-Skala Raumdimensionen gemäß 10n in cm, Zehnerpotenzen n Zeitdimensionen gemäß 10n in s, Potenzstufen n Zehnerpotenzen Paradigma (Weltbild) geprägt durch die Naturwissenschaen 1. kosmisch Unsichtbares 2. global Unsichtbares 3. körperlich Unsichtbares 4. mikrobiologisch Unsichtbares 5. immunologisch Unsichtbares 6. atomar Unsichtbares 7. psychisch Unsichtbares? 8. weiteres Unsichtbares? „Ent-Deckung“ unsichtbarer Ebenen: „Forschergeist“ praktische Anwendung der vorher unsichtbaren Ebenen: Technologien Das kulturelle Erbe im lokalen Bereich einer Region oder Nation bestimmt zusammen mit globaler Wissenscha und Technik das Erziehungssystem und die nationale politische, wirtschaliche und soziale Struktur eines Landes, eingebettet in die globale Gesellscha präwissenschaliche Kulturgeschichte heutige, weitgehend empirische Weltkultur +28 +27 +26 +25 +24 +23 +22 +21 +20 +19 +18 +17 +16 +15 +14 +13 +12 +11 +10 +9 +8 +7 +6 +5 +4 +3 +2 +1 0 −1 −2 −3 −4 −5 −6 −7 −8 −9 −10 −11 −12 −13 −14 −15 −16 . . . −32 −33 . . . +17 +16 +15 +14 +13 +12 +11 +10 +9 +8 +7 +6 +5 +4 +3 +2 +1 0 −1 −2 −3 −4 −5 −6 −7 −8 −9 −10 −11 −12 −13 −14 −15 −16 −17 −18 −19 −20 −21 −22 −23 −24 −25 −26 −42 −43 −44 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 . . . 3 2 1 Abbildung 2: Entwicklung des Weltbildes durch die „Ent-Deckung“ unsichtbarer und zunächst unbekannter Ebenen in der Natur und ihrer Nutzbarmachung für den Einzelnen und die Gesellschaft (Volkamer 2007). Weiteres im Text. 12 woben gestaltet und der forschende menschliche Geist wird wohl noch lange Wege gehen müssen, um noch unbekanntes Terrain auszuloten und um das gewonnene Wissen dann nützlich anwenden zu können, auch bei chronischen Krankheiten.

Das mikrobiologisch Unsichtbare: Bisher haben wir uns mit den unsichtbaren Ebenen der kosmischen und makroskopischen Dimensionen unserer fernen und nahen Umgebung beschäftigt. Auch wenn wir uns den kleineren Raumdimensionen im Mikrokosmos zuwenden, begegnen wir natürlich dem Unsichtbaren. Lebende Mikroorganismen, wie etwa Bakterien, wurden erstmals 1676 von Antonie van Leeuwenhoek (1632–1723) mit Hilfe eines selbstgebauten Mikroskops (Meyers 1992) beobachtet (siehe Punkt 4 in Abbildung 2). Besonders eindrucksvoll und zeitlich relativ früh lag der Beitrag des Wiener Arztes und Gynäkologen Ignaz Semmelweis (1818–1865) zur Bakteriologie.

Er machte eine Entdeckung von unschätzbarem Wert. Denn er erkannte, dass unsichtbare „Leichenpartikel“, wie er es intuitiv nannte (wir sagen heute Bakterien), bei der Anatomie an den Händen haften blieben. Durch sie starben Ärzte, die sich zum Beispiel im Verlauf von Leichenbeschauungen zufällig verletzt hatten. Und aus statistischen Studien erkannte er, dass das Wochenbettfieber dann besonders gehäuft auftrat, wenn Ärzte direkt von anatomischen Untersuchungen kamen, bevor sie Geburtshilfe leisteten, ohne sich vorher die Hände gewaschen zu haben (wie das die Hebammen taten, denen es zudem nicht erlaubt war, anatomische Studien durchzuführen). Als einfache, aber notwendige und wirkungsvolle Gegenmaßnahme empfahl er größte Reinlichkeit (gegen eine aus heutiger Sicht bakterielle Kontaktinfektion), zum Beispiel durch Händewaschen vor der ärztlichen Hilfe, etwa mit Chlorwasser oder in Chlorkalklösung, also unter Benutzung eines Desinfektionsmittels, wie wir heute sagen würden. Doch weil die Erreger weder sichtbar noch vorstellbar waren, lehnte man die Entdeckung von Semmelweis ab (Di Trocchi 1988). Man kann die Haltung der damaligen Fachleute verallgemeinernd als „SemmelweisHaltung“ bezeichnen. Erst Louis Pasteur (1822–1895) entdeckte die Beteiligung von unsichtbaren Kleinstlebewesen an der Gärung und schuf wesentliche Grundlagen der Mikrobiologie und auch der Keimfreihaltung. Robert Koch (1843–1910) erkannte 1876 im Milzbrandbazillus mit Hilfe eines Mikroskops einen lebenden Mikroorganismus als spezifische Ursache einer Infektionskrankheit. Er entdeckte 1882 die Tuberkelbazillen und 1883 die Cholerabakterien und vertrat die Ansicht, dass Mikroorganismen ganz allgemein gefährliche Krankheitserreger sein können. Doch der damalige „Papst der Medizin“, Rudolf Virchow (1821–1902), verweigerte einen Blick ins Mikroskop. Er lehnte die Vorstellung einer Erkrankung durch Bakterienbefall ab und warf die damals noch junge Bakteriologie damit um einige Jahre zurück. Das immunologisch Unsichtbare: In Abbildung 2 findet sich unter dem Punkt 5 „immunologisch Unsichtbares“ ein weiteres großes Forschungsgebiet. Es wurde von Edward Jenner (1749–1823) erstmals betreten. Er untersuchte die Schutzwirkung der 13 Kuhpocken beim Menschen und führte in diesem Zusammenhang 1794 bis 1796 die ersten erfolgreichen Pockenschutzimpfungen durch (Brockhaus 1964, Di Trocchi 1988). Heute gehören sowohl die Mikrobiologie als auch das Impfprinzip zu unserem Weltbild, obwohl Jenner damals zum Teil heftige Ablehnung entgegenschlug.

Das atomar Unsichtbare: Mit Punkt 6 der Abbildung 2 wollen wir uns an dieser Stelle kurz mit dem für das bloße Auge unzugänglichen, weil unsichtbaren Mikrokosmos der Atome und Elementarteilchen befassen. Begonnen hatte die Vorhersage über die Existenz und die Bedeutung von letzten, unteilbaren Bausteinen der Materie, den Atomen, schon in frühgriechischer Zeit mit den Betrachtungen von Demokrit (460 – ca. 371 v.Chr.) und Epikur (341–271 v.Chr.) (Brockhaus 1964). In der Neuzeit lebte dieser Gedanke bei Christiaan Huygens (1629–1695) und Leon‑ hard Euler (1707–1783) zur Erklärung der Grundlagen der Mechanik wieder auf. Aus ersten quantitativen, mit einfachen Waagen durchgeführten Studien von Lavoisier (1743–1794) entwickelte sich die moderne Chemie. Schon 1808 formulierte John Dalton (1766–1844) sein nach ihm benanntes „Daltonsches Atom- Modell“ (Brock‑ haus 1964). Danach bestehen Atome aus kleinen, gleichmäßig mit Masse ausgefüllten, elastischen und elektrisch neutralen Kugeln mit einem Durchmesser von ca.10-10m (Meyers 1992), die sich aber von Element zu Element charakteristisch unterscheiden sollen („Black-Box-Modell“). Ludwig Boltzmann (1844–1906) kämpfte für die reale

Hier bitte weiterlesen:

http://www.brosowski-publishing.com/volkamer-226_kurz.pdf

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